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Es wird immer wichtiger auf sein Online-Image zu achten

Viele meinen sich im Internet frei bewegen zu können. Sie äußern Beschimpfungen, Beleidigungen und verbreiten Lügen. Meist aus Rache. Damit schädigen sie nicht nur den guten Ruf der Betroffenen. Auch für sie selbst können derartige Äußerungen zur Karrierebremse werden.

Vor allem selbstständig Erwerbstätige sind häufig von geschäftsschädigenden Verhaltensweisen wie Verleumdungen, Rufmord und übler Nachrede betroffen. Während es in solch einem Fall nicht ratsam ist sich auf eigene Faust sein Recht zu erkämpfen oder gar Selbstjustiz zu üben, gibt es eine Reihe von Dienstleistern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben die Reputation Ihrer Kunden im Internet zu verteidigen.

Sie durchforsten Millionen von Internetseiten nach personenbezogenen Informationen ihrer Kunden, sei es in Form von Foreneinträgen, Gästebüchern, kompromittierenden Fotos, Videos oder Weblogs. Der Kunde erhält dann eine Liste der gefundenen Einträge und entscheidet mit welchen Informationen er lieber nicht in Verbindung gebracht werden möchte. Ist die Auswahl der unerwünschten Beiträge getroffen kontaktiert das Unternehmen den Serviceprovider oder Webmaster der jeweiligen Seiten und fordert diese auf die brisanten Daten zu löschen.

Wie wichtig die Pflege des Rufs in der Web-2.0-Welt für die Karriere ist, belegt eine Befragung des der Bundesverbands deutscher Unternehmensberater (BDU) aus dem Jahr 2007. Rund 34 Prozent der Führungskräfte aus Personalberatungsgesellschaften befragen regelmäßig das Internet, um die fachliche und auch persönliche Eignung von potenziellen Mitarbeitern zu überprüfen. Zudem sieben 57 Prozent der Personalberater, nach eigenen Angaben, Bewerber aufgrund unpassender Fotos, beispielsweise von Jugendsünden, oder Meinungsäußerungen aus.

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