« Webhosting – Ein Platz im Netz | Hauptseite | Webradio – der „Soundtrackâ€? zum Surfen »


Webkatalog – nach Kategorien geordnet

Grundsätzlich ist ein Katalog immer ein Verzeichnis, und das trifft auch auf einen Webkatalog (auch Webverzeichnis genannt) zu. Hier werden allerdings ganz spezifisch die Adressen von Webseiten katalogisiert. Webkataloge erfüllen eine ähnliche Funktion wie etwa Bibliografien für gedruckte Medien: Die Masse der so genannten Quellen wird gesichtet, bewertet und geordnet und dadurch dem Nutzer einfacher zugänglich gemacht. Dabei verzeichnen Webkataloge nicht nur Webseiten, sondern zum Beispiel auch Newsgroups oder einzelne im Internet veröffentlichte Dokumente.

Die meisten dieser Sammlungen werden manuell gepflegt, das heißt alle Einträge werden von Menschen gesichtet, geprüft, katalogisiert und gegebenenfalls frei geschaltet. Dieser nicht unerhebliche Aufwand ist ein Grund, warum ein Webkatalog gemeinhin weniger Einträge verzeichnet als die bekannteren Suchmaschinen. Andererseits wiederum ist die manuelle Prüfung ein zuverlässiges Mittel der Qualitätskontrolle. Darüber hinaus gibt es bei großen Katalogen oft sowohl manuelle als auch automatisierte Mechanismen, die ebenfalls die Qualität sichern sollen: Beim „Voting“ bewerten User die katalogisierten Seiten, das „Ranking“ ist ein automatisches Bewertungssystem und so genannte Webbots prüfen regelmäßig, ob Webadressen noch aktuell sind und entfernen gegebenenfalls automatisch „tote“ Links. Viele Internet-Portale, die vor allem für Ihre Suchmaschinen bekannt sind, bieten unabhängig davon auch Webverzeichnisse an. Diese werden jedoch häufig nicht manuell gepflegt, sondern basieren auf einer automatisierten so genannten Ad-Hoc-Kategorisierung.

Siehe auch