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Webdesign – Internetseiten optimal gestalten

Webdesign bezeichnet zunächst das optische Erscheinungsbild einer Webseite, allerdings – wie jede Form von Design – immer im Zusammenhang mit ihrer Funktion. Um eine Webseite zu erstellen, können entsprechende Webdesign-Tools herangezogen werden, die allerdings oft nur begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Die grundlegenden Elemente einer Webseite lassen sich so jedoch ohne großen Programmieraufwand zusammenstellen. Ein Vorteil dieser Programme ist, dass der Gestalter in den meisten Fällen keinerlei HTML-Kenntnisse besitzen muss.

Die Herausforderung beim Webdesign besteht vor allem darin, eine ansprechende Optik und alle gewünschten Funktionen (Newsletterbestellung, Einkaufsmöglichkeit, etc.) mit einer optimalen Benutzerfreundlichkeit, der so genannten Usability, zu verbinden. Dabei wird von Studien und Erfahrungswerten ausgegangen. Einige Grundregeln: Der durchschnittliche User erwartet zum Beispiel die Hauptnavigation entweder oben oder links, insbesondere bei recht komplexen Seiten. Dunkle Schrift auf hellem Grund ist am Monitor weniger anstrengend zu lesen als helle Schrift auf dunklem Grund. Bewegte Elemente sollten im Webdesign extrem sparsam eingesetzt werden, da sie vom eigentlichen Inhalt ablenken und die Geduld des Users meist überstrapazieren. Der Seitenaufbau sollte logisch und nachvollziehbar strukturiert und die gesuchte Information mit möglichst wenigen Klicks auffindbar sein. Und der User sollte immer wissen, wo auf der Seite er sich gerade befindet. Dabei erleichtern Cascading Style Sheets (CSS) quasi als Formatvorlagen die Erstellung konsistenter Seiten, Content Management Systeme (CMS) wiederum helfen bei der Verwaltung und Aktualisierung von Webseiten.

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