« HTML – die Sprache des Internets | Hauptseite | Internet Provider – Internet-Zugang und Hosting »


Internet by Call – einwählen und lossurfen

Internet by Call bezeichnet die Möglichkeit, für jede Verbindung mit dem Internet gesondert einen Provider auszusuchen. Diese Einzelverbindungen werden jeweils über ein analoges Modem und über die Telefonleitung realisiert. Da diese Verbindung technisch nichts anderes ist als ein Telefongespräch, erfolgt die Abrechnung nach Online-Zeit (und damit im Gegensatz zu anderen Lösungen nur indirekt nach Datenvolumen) auf der monatlichen Telefonrechnung. Ein Nachteil ist, dass in diesem Fall nicht gleichzeitig im Internet gesurft und telefoniert werden kann.

Für eine unregelmäßige und seltene Nutzung des Internets ist Internet by Call die wohl günstigste Lösung: Da in den meisten Fällen eine Telefonleitung bereits vorhanden ist, genügt die Anschaffung eines Modems, für das nur wenige Euro investiert werden müssen und das einfach nur an den USB-Port des Rechners angeschlossen wird. Möglich ist auch der Einbau einer entsprechenden Steckkarte in den Computer. Die Verbindung zwischen Modem und Telefonnetz erfolgt über eine Telefonbuchse – hier empfiehlt es sich einfach auszuprobieren, welche die richtige ist. Das Modem wandelt die digitalen Signale des Computers um in analoge, die über die Telefonleitung zum gewählten Provider übertragen werden. Umgekehrt werden die analogen Signale, die über die Telefonleitung vom Provider am Modem ankommen, wieder in digitale, für den Rechner zu verarbeitende umgewandelt. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung mit dieser Technologie beschränkt sich auf maximal 56Kbit pro Sekunde. Für die regelmäßige und häufige Nutzung des Internets bieten sich daher eher Verbindungen über DSL oder das Kabelnetz an, die eine deutlich schnellere Datenübertragung ermöglichen.

Siehe auch