Download – aus dem Netz auf den Rechner
Mit dem Begriff Download (Herunterladen) beschreibt man ganz allgemein das Abrufen und lokale Abspeichern einer Datei von einem (Internet-)Server auf den eigenen Rechner. Neben Kommunikation (E-Mail, Chatten) und Information (Kinoprogramm, Stadtpläne, etc.) ist das „downloaden“ kleinerer und größerer Programme oder Multimediadateien (Bilder, Videosequenzen, Musikstücke) einer der großen Haupteinsatzbereiche der privaten Internetnutzung. So gibt es beispielsweise von vielen kommerziellen Programmen so genannte Demo-Versionen:
Diese kann man sich herunterladen, um so den Funktionsumfang des Programms vor einem geplanten Kauf zu testen. Oder was tun, wenn die Treiber-CD-ROM oder Diskette des Druckers oder der Grafikkarte abhanden gekommen ist, oder eine Treiberaktualisierung nötig wird? Ohne Internetanschluss ist die Beschaffung solcher Software oft sehr mühsam, manchmal sogar aussichtslos. Wenn man „online“ ist, genügt ein Besuch auf der Webseite des Herstellers und unter „Support“ oder „Download“ findet sich das Gesuchte schnell.
Hierbei ist - neben Vollständigkeit und Fehlerfreiheit der übertragenen Daten - die Übertragungsgeschwindigkeit ein wichtiges Kriterium: So dauert beispielsweise der Download einer zehn Megabyte großen Datei auf den heimischen PC mit einem 56K Modem ca. 25 Minuten, mit einer Standard DSL Verbindung 1,5 Minuten oder weniger.


